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Die Geschichte das Hauenebersteiner Heimatmuseums

Das Hauenebersteiner Heimatmuseum, idyllisch gelegen an der Alten Dorfstraße im Ensemble mit der Grund- und Hauptschule, zwei ehemaligen Bauernhäusern und dem Eberbach, wurde 1986 von der Stadt Baden-Baden erworben. Das denkmalgeschützte Haus, das zuletzt im Besitz einer aus Haueneberstein stammenden Familie Hertweck war, wurde laut Inschrift im linken Eckständer 1694 erbaut.

An der Bauweise ist zu erkennen, dass die Vorfahren, eine Familie Wetter, damals zu den wohlhabenden Bauernfamilien gehört haben mussten. Das zweigeschossige Fachwerkhaus mit einem massiv gebauten Erdgeschoss und einer repräsentativen Giebellaube im Dachgeschoss lässt darauf schließen. Im hinteren Teil des Anwesens befinden sich ein großzügiges Ökonomiegebäude und ein Backhäuschen. 
Das Haus mit der traditionellen Einteilung der meisten Bauernhäuser in dieser Gegend zeigt in seinen Räumen Gegenstände früherer bäuerlicher Einrichtungen und Alltagskultur, sakrale Gegenstände als Zeugen tiefer Volksfrömmigkeit, eine Glas- und Keramikausstellung sowie eine Schäppel- und Trachtensammlung aus dem Schwarzwald und dem Elsass.


Im Ökonomiegebäude werden alte Handwerksberufe und landwirtschaftliche Exponate ausgestellt. Auch ein alter Krämerladen ist original aufgebaut.