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Die Ortsgeschichte Hauenebersteins

Wie die Grundmauern römischer Gutshöfe im Hauenebersteiner Wald beweisen, gab es hier schon im 1.Jh.n.Chr. Ansiedlungen. Die urkundlich belegte Ersterwähnung im März 1245 erfolgte in der Gründungsurkunde des Klosters Lichtenthal. Historische Indizien sprechen aber dafür, dass der Ort schon um 1080 bestanden hat. Seine Lage an der Vorbergzone des Schwarzwaldes, am Ausgang des Eberbachtales, bot in jener Zeit beste Voraussetzungen zur land- und forstwirtschaftlichen Nutzung. Zu Haueneberstein gehörte der abgegangene Weiler Nothausen, dessen Existenz vom 14. bis zum 18.Jh. nachgewiesen ist.

Um 1283 kommen die Markgrafen in den Besitz der Siedlung. Über eine Kirche wird 1348 berichtet. Schon 1433 wird eine markgräfliche Erblehnmühle verliehen, die später ein Wasserrad von 9,10 m Durchmesser besaß. Französische Truppen zerstörten 1689 den Ort.

Aus dem Wiederaufbau sind im alten Ortsbereich schöne Ensemble alter Fachwerkhäuser mit Schlusssteinen in Bogenfeldern von Kellereingängen zu sehen. Kleindenkmale, darunter viele Hochkreuze und Bildstöcke aus dem 18. und 19.Jh. zeugen in beeindruckender Weise von der Ortsgeschichte und der kulturellen Vergangenheit. Die kath. Barock-Kirche St. Bartholomäus wurde 1799 erbaut, das heutige Schulhaus 1907. Das aus gelblichem Sandstein 1889 im Neorenaissancestil errichtete Rathaus steht im Zentrum des alten Ortskerns. Seit der Eingemeindung 1974 ist Haueneberstein ein Stadtteil von Baden-Baden.

Weiteres und Interessantes  aus der Ortsgeschichte und vieles mehr sind nachzulesen in der Ortschronik von Hauenebertstein
"Aus der Geschichte des Dorfes am Eberbach"